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Weihrauch - Der Duft der Götter

December 25, 2017

 

Weihrauch ist nicht nur in katholischen Kirchen zu finden. In vielen Kulten und zu allen Zeiten steigt Weihrauch zum Himmel. Im alten Ägypten, im römischen Tempeln, bei religiösen Feiern in Afrika oder Indien.

Warum ist das so? Weihrauch gilt als Duft der Götter. Und so wie der Weihrauch aufsteigt, sollen die Gebete der Gläubigen zum Himmel steigen. Kein Wunder, dass in vielen Kulten und Religionen Weihrauch in früheren Zeiten mit Gold aufgewogen wurde. Das Duftharz aus der Rinde eines Baumes galt als göttlich oder heilig.

 

Gerade zur Weihnachtszeit duftet es wieder an vielen Orten nach Weihrauch. Doch das bekannte Harz kann noch viel mehr als nur gut zu riechen – es ist ein altbekanntes Heilmittel, dessen Kräfte nun wieder neu entdeckt werden.

 

 

 

 

In Europa war es bereits vor Christi Geburt Brauch Harze, Kräuter, sowie Wurzeln zu verbrennen. Diese Vorgehensweise war damals eine Hygienemaßnahme. In Regionen um die Alpen herum, hatte die aber noch eine andere Bedeutung, denn mit dem Rauch wollten die Menschen damals nach einem starken, langen Winter die Unterweltgöttin Percht vertreiben.

 

So besagt der Volksglaube, dass die Göttin Percht zwischen den 25. Dezember und dem 6. Januar durch das Land ritt. Hier ist die Rede von den zwölf Raunächten bzw. Rauchnächten. So nahmen die Bewohner damals während des Jahreswechsels stets eine Beweihräucherung vor, die in einem jeden Raum stattfand. Auf diese Weise wurde das neue Jahr willkommen geheißen. Man hoffte, dass dies für eine häusliche Atmosphäre sorgen würde.

 

 

 

 

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